Aufsichtspflicht

Unsere Aufsichtspflicht beginnt nachdem Sie Ihr Kind einer unserer Mitarbeiterinnen übergeben haben und endet nach dem persönlichen Verabschieden des Kindes beim Abholen.

Eine besondere Benachrichtigung (in schriftlicher Form!) ist erforderlich, wenn ein Kind nicht von den Eltern oder vereinbarten Personen abgeholt wird. 

Kindergartenkinder dürfen nicht allein oder mit Geschwistern unter 12 Jahren nach Hause gehen.

Bei gemeinsamen Festen und Veranstaltungen liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern.

Unfallversicherung

Die Besucher des Kindergartens sind über die Gemeindeunfallversicherung (GUV) geschützt (Weg zum Kindergarten, während des Aufenthalts im Kiga, bei Ausflügen).

Bitte melden Sie uns Verletzungen, die auf dem Weg zum, vom oder im Kindergarten entstanden sind und ärztlich behandelt wurden. Sollte sich Ihr Kind im Kiga verletzen, versuchen wir Sie sofort zu erreichen.

Bei schwereren Verletzungen wie Platzwunden etc. sind wir angehalten, einen Rettungsdienst zu verständigen. Wir dürfen keinerlei Medikamente verabreichen (auch nichts Homöopathisches), oder Desinfektionsmittel o.ä. benutzen.

Bitte geben Sie unbedingt eine Notfall-Nummer an (Mobil, Nachbarn, Großeltern, etc.). Diese Person sollte schnell verfügbar sein und sich um das Kind kümmern können.Vor allem für berufstätige Eltern ist es wichtig, eine Person zu benennen, die das Kind bei Krankheit oder Verletzung zeitnah abholen bzw. zum Arzt bringen kann.

Ausflüge

Während des Jahres werden verschiedene kleinere oder größere Ausflüge durchgeführt.

Es kann vorkommen, dass eine Gruppe spontan einen Spaziergang in die nähere Umgebung unternimmt,  der Kirche, der Schule oder einem Bauernhof einen Besuch abstattet oder auch mal einen geplanten Ausflug organisiert (z.B. ein Waldtag).

Wir gehen davon aus, dass Sie damit grundsätzlich einverstanden sind, solange wir nichts Gegenteiliges von Ihnen mitgeteilt bekommen.

Krankheit

Bitte entschuldigen Sie Ihr Kind telefonisch bis spätestens 8.30 Uhr.

Bei Schnupfen und Husten entscheiden Sie bitte selbst, ob es sich in diesem Zustand in unserer Einrichtung wohl fühlen kann.

Kinder, die während ihres Aufenthaltes im Kindergarten Medikamente wegen einer akuten Krankheit nehmen müssten, dürfen nicht in den Kindergarten kommen.

Nach Fieber, Durchfällen oder Erbrechen sollten die Kinder mindestens einen Tag symtomfrei zu Hause bleiben.

Muss ein Kind wegen chronischer Krankheiten Medikamente einnehmen, muss dem Kindergarten eine Medikamentenanordnung des Arztes vorliegen und die Erzieherin muss genaue Anweisungen erhalten, wie und wann das Medikament zu verabreichen ist.

Zum Schutz anderer Kinder und Schwangeren, dürfen Personen mit ansteckenden Krankheiten wie Scharlach, Masern, Röteln, Windpocken, etc. nicht in den Kindergarten kommen. Sie unterliegen hier einer Mitteilungspflicht gegenüber der Kindertagesstätte.

Um Epidemien zu vermeiden, bitten wir Sie um sofortige Mitteilung bei Kopflausbefall.

Fotos

Bei verschiedenen Anlässen (Basteln, Malen, Kochen, Feiern) fotografieren wir Kinder zu Dokumentationszwecken wie Elternabend oder Ausstellung im Kindergarten.

Die Fotos dienen ausschließlich internen Zwecken und erscheinen nicht im Internet oder anderen öffentlichen Medien. Am Ende des Jahres bekommen Sie eine Auswahl der Fotos Ihres Kindes.

Von Ihnen erstellte Fotos oder Filme (z.B. beim Sommerfest) dürfen nicht ins Internet gestellt werden!

Aus Datenschutzgründen geben wir auch keine digitalen Speichermedien an die Eltern weiter!

Schutzauftrag

Schutzauftrag des Trägers nach §8 BayKiBiG

Das Wohlergehen jedes Kindes ist ein wichtiger Bestandteil des Schutzauftrages nach

§8 SGB. Mitunter nehmen Mitarbeiterinnen aber Anzeichen dafür wahr, dass es einem Kind seelisch, geistig oder körperlich nicht gut geht und seine elementaren Bedürfnisse nicht gestillt werden. In solchen Fällen wird in Erziehungspartnerschaft mit den Personensorgeberechtigten nach geeigneter Hilfestellung gesucht.
Sollten wir auf diese Weise nicht erfolgreich zum Wohl des Kindes wirken können, kann eine Kinderschutzfachkraft (ISOFAK) hinzugezogen werden. Für den Fall, dass eine direkte Gefahr für Leib und Leben des Kindes besteht, wenden wir uns an das Jugendamt.

Da die Eltern die elterliche Sorge für ihr Kind haben (§ 1626 BGB) hat die Kindertageseinrichtung die Verpflichtung, die Personensorgeberechtigten über jede Maßnahme zu informieren. Gespräche werden protokolliert und stehen unter Datenschutz.

 

Wir sind verpflichtet, dem Gesundheitsamt zu melden, wenn weder eine Impfung noch eine Impfberatung statt gefunden hat. Das heißt nicht, dass Ihr Kind geimpft sein muss, wenn es unsere Einrichtung besucht, aber es muss beim Arzt eine Impfberatung stattgefunden haben und ein schriftlicher Nachweis darüber erbracht werden.


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