Leitgedanke

Eigentlich braucht jedes Kind drei Dinge: Es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann, es braucht Vorbilder, an denen es sich orientieren kann, und es braucht Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben fühlt. Prof. Gerald Hüther

In unserer Kita begleiten wir die Kinder auf ihrem Weg in die Welt, in dem wir sie anregen, selbständig Antworten zu finden, auf Fragen, die sie gerade bewegen . Sie entdecken ihre Persönlichkeit, ihr direktes und weiteres Umfeld, gehen spannenden Fragen und alltäglichen Phänomenen auf den Grund und untersuchen Zusammenhänge. Ebenso schließen sie Freundschaften, lernen miteinander umzugehen, kommunizieren mit Kindern und Erwachsenen und erleben eine Gemeinschaft als bereichernd.

Ein besonders großes Anliegen ist es uns, traditionelle Werte wie Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Teamgeist, Toleranz und Achtung vor Anderen erfahrbar zu machen.

Unterstützt werden die Kinder bei ihren Entdeckungen durch Anregungen der pädagogischen Betreuer. Die Haltung und Einstellung von Erwachsenen zielt darauf ab, den Kindern Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten, Anregungen zu geben und die Kinder bei ihren Lern-, Entwicklungsprozessen zu unterstützen.

Der Weg ist das Ziel. Es geht nicht darum, Kindern die Welt zu erkären, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, die Welt selbst zu entdecken.

Der ganzheitliche Ansatz beinhaltet, das Kind in sozialen Kompetenzen zu stärken, die Herzensbildung zu unterstützen und auch die motorischen und intellektuellen Fähigkeiten zu fördern. Lernen findet also nur im Zusammenhang mit Kopf, Herz und Hand statt.

Wir sehen Kinder als individuelle Persönlichkeiten, die in der Entwicklung und Entfaltung ihrer Eigenschaften gestärkt werden müssen. Kinder sind keine unfertigen Erwachsenen. Sie bringen unterschiedliche charakterliche Eigenschaften und Veranlagungen mit. Sie haben verschiedene Erfahrungen, Lebensgeschichten und Umfeldsituationen, die sie prägen und auf die wir eingehen.

Wir haben uns ganz bewusst für das "Stammgruppenkonzept" entschieden, das den Kindern Orientierung und Halt gibt, wollen aber ein Konzept anbieten, bei dem sich Kinder aus verschiedenen Gruppen bei Projekten oder beim gemeinsamen Spiel im Flur begegnen können. Für Kinder sind Regeln und Strukturen im Alltag wichtig, um Sicherheit und Geborgenheit zu erleben.

Gesetzliche Grundlagen

Die gesetzlichen Grundlagen finden sich im SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz KJHG - Artikel 1 des Gesetzes vom 26. Juni 1990, BGBl. I S. 1163) und in den jeweiligen Kita-Gesetzen der Länder.

Ab dem 1. August 2013 normiert das Sozialgesetzbuch (8. Buch) einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in der Kindestagespflege. Die Kommune ist also per Gesetz verpflichtet, Ihrem Kind einen Kitaplatz oder eine Tagesmutter für die Betreuung zur Verfügung zu stellen.

Das Bayerische Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) ist am 1. August 2005 in Kraft getreten. Das BayKiBiG hat sich bewährt. Es hat den Ausbau der Kinderbetreuung in Bayern quantitativ wie qualitativ erheblich befördert. Die kindbezogene Förderung ist etabliert. Damit ist das BayKiBiG eine gute Grundlage für weitere Verbesserungen in der Kinderbetreuung.

Unsere Einrichtung unterliegt dem BayKiBiG und arbeitet bzw. orientiert sich an der Grundlage des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans ( BEP) für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung.

Wir sind verpflichtet, dem Gesundheitsamt zu melden, wenn bei der Anmeldung des Kindes in unserer Einrichtung weder ein Impfpass noch die Bestätigung einer Impfberatung durch den Arzt vorliegt. Sie sind nicht verpflichtet, das Kind impfen zu lassen, müssen aber eine Impfberatung durchführen.


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