Der Kindergarten wurde 1995 eröffnet, nachdem die Kinderzahlen in Egling deutlich angestiegen waren. Aus den ursprünglichen zwei Gruppen wurden inzwischen vier Kindergartengruppen eine Kinderkrippengruppe und eine Hortgruppe, die alle ganztags geöffnet sind.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt im Januar.

Alle in Frage kommenden Eltern werden schriftlich informiert, an welchen Tagen die Anmeldung stattfinden wird.

Nachdem Sie eine Platzzusage erhalten haben, findet ein Informationsabend im Frühsommer statt, an dem Sie alle wichtigen Informationen rund um den Kindergarten erhalten.

Eingewöhnung

Kinder und Eltern können an einem Freitagnachmittag im Juli zum Schnuppern in die Gruppe kommen, in der das Kind angemeldet ist. Sie haben die Möglichkeit, das Personal und die Räumlichkeiten kennenzulernen, können Ihre Fragen stellen, das Kind kann in gemütlicher kleiner Runde erste Kontakte knüpfen und die Gruppe erkunden.

Der Kindergarten beginnt für die "neuen" Kinder einen Tag, nachdem die "alten" Kinder bereits den Kindergarten besuchen. Der genaue Termin wird Ihnen bei der Anmeldung mitgeteilt.

Je nach Entwicklungsstand und unter Berücksichtigung der Familiensituation des Kindes bleibt das Kind vorerst nur kurze Zeiträume in der Gruppe. Die Eltern sind in der Nähe oder telefonisch erreichbar. Die Verweildauer wird langsam gesteigert, bis das Kind signalisiert, dass es die Ablösung für einen längeren Zeitraum schafft. Gerade auch Kinder, die bisher die Kinderkrippe besucht hatten, benötigen eine langsame Eingewöhnung, da der Kindergarten andere Herausforderungen an das Kind bietet, als die Krippe. Nehmen Sie sich dafür genügend Zeit!

Tagesablauf

Wenn Sie Ihr Kind heute sauber aus der Kita abholen, dann hat es nicht gespielt und nichts gelernt. Maria Montessori

In den 4 Kindergartengruppen wird zwar unterschiedlich gearbeitet, jede Gruppe bietet aber die gleichen  Schwerpunkte. Der Tagesablauf, das aktuelle Thema, besondere Ereignisse wie Nikolausfeier, Osternestsuchen usw. werden im Team abgesprochen. Jede Gruppe orientiert sich aber bei den Angeboten am momentanen Stand der Kinder, an deren Bedürfnissen und Interessen. Deshalb können in den jeweiligen Gruppen unterschiedliche Themen behandelt werden.

Die Kernzeit im Kindergarten beginnt um 8:30 Uhr und endet um 12:30 Uhr.

Kernzeit im Kindergarten bedeutet eine geschützte Zeit, in welcher der Kindergarten seine Erziehungs- und Bildungsarbeit in gezielten Aktionen umsetzt. Um diesem Bildungsauftrag gerecht zu werden und Störungen während der Kernzeit zu vermeiden, bitten wir Sie, sich an die Bring- und Abholzeiten zu halten.

7.00 Uhr bis 8.00 Uhr Frühdienst in der Igelgruppe

Kindergarten- und Schulkinder beginnen den Tag in der Igelgruppe. Schulkinder können den Frühdienst nur dann in Anspruch nehmen, wenn zu Hause niemand die Betreuung während dieser Zeit übernehmen kann. Diese Zeit ist in der Buchungszeit bei Schulkindern nicht berücksichtigt.

ab 8.00 Uhr Beginn der Freispielzeit in der jeweiligen Stammgruppe

ab 8.30 Uhr

Beginn der Kernzeit. Die Haustüre wird abgeschlossen!

Morgenkreis (individuell in der Gruppe) Freispiel

ab ca. 9.00 Uhr je nach Situation gleitende Brotzeit (das Kind wählt den Zeitpunkt für die Brotzeit selbst) oder gemeinsame Brotzeit

Auch zu bestimmten Anlässen (Feste, Geburtstage) essen wir gemeinsam. Das Kind erlebt ein starkes Gemeinschaftsgefühl und gewöhnt sich an Rituale

Zeit für Freispiel und gezielte Aktionen wie

Gespräche, Geschichten, Bilderbücher, Malen, Basteln, Gestalten, Experimente, Spiele, Lieder, Musik und Tanz, Spiel und Bewegung im Turnraum oder im Garten, Feste und Feiern

ca. 12.20 Uhr Mittagessen im Kindergarten für angemeldete Kinder

ab 12.30 Uhr Abholzeit Ende der Kernzeit

ab 12.30 Uhr Betreuung der Kinder in der "Bärenhöhle", die nicht zum Mittagessen gehen,

ab 13.00 Uhr Betreuung der Nachmittagskinder in "Bärenhöhle"oder "Mäusenest", dem "Igelbau",und der "Hasenhöhle". Es wird eine halbe Stunde geruht, wer dabei einschläft, darf natürlich weiterschlafen, ansonsten gehen die Kinder nach dieser Zeit zu einem ruhigen Spiel über. Ab 15.00 Uhr werden die "Spätdienstkinder" im "Mäusenest" oder der "Bärenhöhle" bis zur Abholzeit betreut.

Bitte zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr keine Kinder abholen!

17.00 Uhr Ende der Betreuungszeit / Freitag 16.30 Uhr

 

Bitte beachten Sie, dass das Bringen der Kinder generell nur bis 8.30 Uhr erfolgen kann, da der Ablauf in den Gruppen sonst sehr gestört wird.

Wiederholtes Öffnen der Haustüre während des Tagesablaufs ist extrem störend!

Nachmittagsbetreuung im Kindergarten:

Da die Kinder am Nachmittag gruppenübergreifend betreut werden, wird zu Beginn des Kindergartenjahres von uns festgelegt, in welche Gruppe das Kind am Nachmittag gehen wird. Wir achten darauf, dass die Kinder mit anderen aus der Stammgruppe zusammenkommen, müssen aber je nach Gruppenstärke oder Gruppenzusammensetzung auch Entscheidungen zum Wohl der Gruppe treffen.

Zum Spätdienst werden die Kinder dann in einer Gruppe zusammengeführt.

Freispiel und gezielte Angebote - was ist das?

Das unterhaltsamste Spielzeug eines Kindes ist ein anderes Kind. George Bernard Shaw

Das Wort „Freispiel“ bezeichnet die Zeitspanne im Tagesablauf,

während der die Kinder in möglichst freier Selbstbestimmung ihre Tätigkeit

und ihren Spielort innerhalb der zur Verfügung stehenden Räume frei

wählen. Spielmaterial, Spielpartner sowie Intensität, Verlauf und Dauer

können dabei selbst festgelegt werden.

Bei dieser bewusst eingesetzten Methode werden Entscheidungskraft und Selbständigkeit gefördert, Konfliktlösungen werden eingeübt und die Kinder können wichtige Erfahrungen im Umgang mit anderen machen. Dabei werden sie vom pädagogischen Personal begleitet, das durch persönliche Zuwendung Hilfestellung gibt, die Kinder während des Spiels beobachtet und neue Anregungen geben kann. Eine zurückhaltende Aktivität des Personals ist im Freispiel nötig, damit die Kinder sich selbst entfalten können.

Die Freispielzeit ist eine sehr wichtige Phase im Tagesablauf, der wir gerne viel Raum geben wollen.

Gezielte Angebote werden aus allen Bereichen des BEP durchgeführt. Dazu gehören die in einem extra Punkt aufgeführten Basiskompetenzen und die Förderschwerpunkte.

Grundlage der Angebote sind die Bedürfnisse der Kinder. Unser Ziel ist es, die Kinder dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung stehen und sie mit Freude und Spaß in verschiedenen Entwicklungsbereichen zu fördern.

Essen und Getränke im Kindergarten

Kinder sind keine Fässer die gefüllt, sondern Feuer, die entfacht werden wollen. Rabelais

Während der Freispielzeit bieten wir die gleitende oder gemeinsame Brotzeit an.

Die Zeit zum Essen findet zwischen 9.00 Uhr und 10.30 Uhr statt.

Wir bitten die Eltern, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Das Kultusministerium fördert die gesunde Brotzeit bei Kindern von 3-6 Jahren mit der Aktion „Schulobst“. Sie als Eltern können diese Lieferung ergänzen und sich an der Obstliste an der Gruppe eintragen.

Zur Brotzeit und zum Mittagessen bieten wir Mineralwasser oder Saftschorle an. Den Apfelsaft spendet uns jedes Jahr der Obst- und Gartenbauverein Egling-Heinrichshofen.

Angemeldete Kinder, die unsere Einrichtung ganztags besuchen, erhalten ein warmes Mittagessen, das täglich frisch von einer Köchin in der hauseigenen Küche zubereitet wird. Zum Mittagessen gehen die Kinder in den angrenzenden Speiseraum.

Das Essen wird mit einer Pauschale abgerechnet, die an 12 Monaten zu bezahlen ist. (siehe auch Punkt Essen und Trinken)

Sollte Ihr Kind Nahrungsmittel - Unverträglichkeiten oder Allergien haben,

müssen Sie uns dies sofort schriftlich mitteilen!

Konzept „Füchse“

Man kann einen Menschen nichts lehren, sondern ihm helfen, es in sich selbst zu entdecken. Galileo Galilei

Vorschulerziehung beginnt ab dem ersten Kindergartentag!

Die Begeisterung ist das Wichtigste für die Bildung der Kinder. Dem kommen wir entgegen, indem wir während der gesamten Kindergartenzeit die Basiskompetenzen und die Förderschwerpunkte altersgerecht vermitteln. Kinder, die diese Kompetenzen entwickeln können, sind schulfähig. Wir machen die Kinder stark für die Schule und dieser Prozess beginnt, wenn das Kind zu uns in die Einrichtung kommt.

Im letzten Kindergartenjahr wird die Erlebnis- und Erfahrungswelt der Kinder zusätzlich in Richtung „Hinführung zur Schulfähigkeit“ und „Ablösungsprozess vom Kindergarten“ hin begleitet.

Dies erfolgt durch

• Besondere sprachliche Förderung

• Selbstständigkeitstraining (Botengänge, Ordnen, Weben, Zuordnen, Selbstständigkeit beim Üben des An- und Ausziehens- besonders der Reißverschlüsse, Knöpfe, Schleifen und Haken)

• Training von Feinmotorik und Schreibvoraussetzungen (Rechts- beziehungsweise Linkshändigkeit, Stifthaltung, Kennenlernen der Schreib und Lesehaltung sowie Übersicht und Ordnung am Arbeitsplatz)

• Schulung der Wiedergabe des Gehörten anhand von Büchern und Medien

• Mathematische Wissenstankstelle (Umgang mit Zahlen, Formen, Mengen, Größen und Gewichten). Hier legen wir großen Wert darauf, dass sich die Kinder ihre Erfahrungen und ihr Wissen selbst holen. Das bisher übliche "Programm" wird nun abgelöst durch verschiedene Stationen, bei denen das Kind selbständig mathematische Prozesse erarbeitet. Dies kann gruppenübergreifend oder gruppenintern, an einem bestimmten festgelegten Tag oder spontan stattfinden.

•Verkehrserziehung

 

Begleitung des Kindes beim Übergang in die Schule:

• Kooperation mit der Grundschule: Absprachen und Klärung von Zielen und Inhalten sowie die Hilfestellung für Kinder

• „Vorkurs Deutsch“: Besondere Hilfestellung für Kinder mit Migrationshintergrund oder besonderem sprächlichen Förderbedarf. (wenn Bedarf vorhanden ist)

• Besuch von Lehrkräften im Kindergarten

• Schnupperbesuch in der Schule

• Schulspiel

Die Angebote finden teils gruppenintern aber auch gruppenübergreifend statt, damit sich die Kinder zum Schulstart gut kennenlernen können.

Besonderheiten der U3-Gruppe

Für das Kiga Jahr 2017 – 2018 werden wir nochmals eine altersgeöffnete Gruppe anbieten.

Diese Gruppe wurde eingeführt, weil nicht alle Kinder aus Egling in der Kinderkrippe einen Platz bekamen. Sie wird vermutlich nur für dieses Kiga Jahr bestehen.

Die pädagogischen Inhalte richten sich auch in dieser Gruppe nach dem BayKiBiG, d.h. alle Basiskompetenzen und Förderschwerpunkte werden auch hier berücksichtigt

Kinder unter 3 Jahren brauchen eine längere Eingewöhnungszeit mit intensiven Gesprächen zwischen Eltern und Personal. Eltern müssen die ersten 4 Wochen für die Eingewöhnung einplanen. Zunächst besuchen die Kinder nur vormittags die Einrichtung, dies wird dann Schritt für Schritt auf die eigentliche Buchungszeit erweitert.

Anfangs werden sie mit in der Gruppe sein und sich dann immer länger aus der Gruppe zurückziehen.

Eine gute Eingewöhnungsphase ist die beste Voraussetzung, dass sich die Kinder im Kindergarten wohl fühlen, sichere Bindungen zum Betreuungspersonal aufbauen können und somit weniger ängstliches Verhalten zeigen werden.

 

Frühkindliche Bildung kann nur im Zusammenspiel von Bindungen zu verlässlichen Bezugspersonen und dem Erkunden von „Neuem“ entstehen.

Dabei braucht das Kind eine liebevolle Zuwendung, die Sicherheit, dass es sich jederzeit an einen Erzieher wenden kann, Stressreduktion bei Wut, Ärger, Trauer... , in dem das Kind Trost findet bei den Bezugspersonen und die Unterstützung des Kindes, indem das Kind Hilfe zur Selbsthilfe erfährt.

Dafür wird speziell in dieser Gruppe eine Umgebung geschaffen, die das Kind anregt, in sicherer emotionaler Basis, seine Umgebung und Neues kennenzulernen und zu erforschen.

Spezielle Spielsachen für U3 Kinder werden angeschafft, Spielsachen für die „Größeren“ werden so aufbewahrt, dass keine Gefahr für die Kinder unter 3 besteht.

Selbstverständlich werden auch die älteren Kinder individuell gefördert und erhalten altersentsprechende Anregungen für ihre Entwicklung.

Die Brotzeit wird am Anfang gemeinsam stattfinden, um den Kindern einen geregelten Tagesablauf zu ermöglichen.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel. Johann Wolfgang von Goethe

Bildung und Erziehung beginnt in der Familie. Eltern entscheiden, welchen Kindergarten, welche Schule das Kind besucht, steuern Lern- und Bildungsprozesse und tragen die Hauptverantwortung für die Entwicklung ihres Kindes. Da das Kind eine nicht unwesentliche Zeit in der Kita verbringt, ist es von enormer Bedeutung, dass zwischen Elternhaus und pädagogischem Personal eine enge Zusammenarbeit entsteht. Wir streben eine Erziehungspartnerschaft an, bei der sich Familie und Kindertageseinrichtung füreinander öffnen und zum Wohle des Kindes kooperieren.

 

Möglichkeiten der Elternarbeit:

✔ Kurze Gespräche beim Bringen und Abholen der Kinder

✔ Elterngespräche nach Terminabsprache (Elternsprechstunde)

✔ Elternbriefe (schriftliche Informationen über das aktuelle Geschehen)

✔ Aushänge an der Gruppenzimmertüre und im Flur

✔ Jährliche Elternbefragung

✔ Elternabende zu pädagogischen Themen und gruppeninterne Elternabende

✔ Eltern-Kind-Aktionen(z.B. gemeinsames Basteln, Ausflug oder Wandertag, Elternaktionen zu bestimmten Themen)

✔ Feste und Feiern mit den Familien (z.B. Sommerfest, Abschiedsfest der Vorschulkinder,Weihnachtsfeier...)

Wir verstehen uns als familienergänzende Einrichtung und freuen uns über eine gute Zusammenarbeit.

 

Der Elternbeirat

Zu Beginn des Kindergartenjahres wird der Elternbeirat gewählt. Die Elternvertreter sind in Arbeit der Kindertageseinrichtung mit eingebunden. Bei den Sitzungen werden aktuelle Themen, Änderungen, sowie Feste und Feiern besprochen.

Der Elternbeirat bietet beim Elterncafe die Möglichkeit, sich in gemütlicher Runde auszutauschen. Die Termine finden im Kiga statt und werden am Anfang des Kindergartenjahres bekannt gegeben.

Sie haben als Eltern eines Kindergartenkindes die Möglichkeit, sich im Elternbeirat aufstellen zu lassen. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um aktiv an der Gestaltung eines Kindergartenjahres teilnehmen zu können.

Die Zusammenarbeit von Kindergartenträger, Elternbeirat und Personal bildet die Grundlage für eine gute pädagogische Arbeit in unserem Haus.


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